Freiwillige haben die „Stolpersteine“ geputzt. (FOTO: DPA)
Mit rund 250 Teilnehmern ist am Sonntag in Magdeburg eine Tagung des Vereins Aktion Sühnezeichen Friedensdienste zu Ende gegangen. Der Verein leiste wichtige Arbeit im Bereich der Versöhnung für den Frieden, sagte der Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, am Sonntag bei einer Predigt. Bei dem Treffen berieten die aus ganz Europa angereisten Teilnehmer unter dem Motto «Gegen den Strom» über Möglichkeiten für den Erhalt von Erinnerungsorten. Am Sonntag putzten Freiwillige alle 280 sogenannten Stolpersteine, die in der Stadt an die in Magdeburg deportierten Juden erinnern sollen.