„Uns ist es erneut gelungen, mit dem Fest ein Zeichen für ein tolerantes Magdeburg zu setzen“, erklärte Polizeisprecher Frank Küssner. Der Stadtpark und die Veranstaltung haben sich am Himmelfahrtstag zu einer „echten Flaniermeile“ entwickelt, hieß es.
Besonderes Interesse hätten Stände von ausländischen Mitbürgern erregt, die kulinarische Leckerbissen aus ihren Herkunftsländern präsentierten. Höhepunkt des Festes war jedoch ein interkultureller Gottesdienst, auf dem mit Musik, Tanz aber auch ernsten Worten gegen rechtes Gedankengut, für mehr Toleranz und ein friedliches Miteinander der Menschen unterschiedlicher Herkunft und Regionen geworben wurde.
Das Fest wurde 1996 ins Leben gerufen, nachdem es zwei Jahre zuvor in Magdeburg am Himmelfahrtstag zu ausländerfeindlichen Krawallen gekommen war. Anliegen der Veranstaltung ist es, dass sich Menschen ausländischer und deutscher Herkunft besser kennenlernen.