Magdeburg: Rechtsextreme schlagen Afrikaner krankenhausreif

02.05.2012 14:55 Uhr | Aktualisiert 02.05.2012 14:57 Uhr
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Zwei mutmaßliche Rechtsextremisten haben in der Magdeburger Börde einen Afrikaner krankenhausreif geschlagen. Wie die Polizei am Mittwoch in Haldensleben mitteilte, wurde das 35 Jahre alte Opfer aus Sierra Leone bei dem Übergriff in Langenweddingen erheblich verletzt und in die Uniklinik Magdeburg gebracht.
Langenweddingen/Haldensleben/dpa. 

Zwei Tatverdächtige wurden gestellt.

Nach Angaben des Opfers waren zwei Männer mit Kurzhaarschnitt aus einem Kleintransporter gesprungen und hatten sofort zugeschlagen. Zudem beleidigten die Täter den Angaben nach den Mann und stahlen sein Handy. Nach Ermittlungen der Polizei soll es zuvor während einer Maifeierlichkeit zu einer Auseinandersetzung zwischen den Tätern und dem Opfer gekommen sein. Das Opfer zeigte die Tat in den frühen Morgenstunden des 1. Mais an.

Die Polizei stellte zwei Tatverdächtige aus Langenweddingen und Altenweddingen im Alter von 30 und 31 Jahren. Der Jüngere wird von der Polizei der gewaltbereiten rechten Szene zugeordnet. Der Ältere sei bislang nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.