Die Bildkombo zeigt einen Schornstein, der auf dem Gelände des Hauptbahnhofes in Magdeburg gesprengt wird. (FOTO: DPA)
«Es ist alles ordnungsgemäß verlaufen», sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn in Leipzig nach der Sprengung am Dienstag. Der Schornstein wurde mittels einer Faltsprengung zu Boden gestreckt. Er kippte für die Beobachter sichtbar also nicht der Länge nach um, sondern mit einem Knick. Teile des Bahnhofs waren zeitweise gesperrt, einige Züge fielen aus.
Die Sprengarbeiten sind der Auftakt zum Abriss des alten Bahnbetriebswerks; in den Abriss sollen bis August etwa eine halbe Million Euro fließen. Beseitigt werden ein altes Kesselhaus, eine Wagenhalle und ein Heizhaus. Bereits seit April wurden rund um den Schornstein Gebäude abgerissen, damit sie nicht beim Fall des Riesen im Weg stehen. Die Aktion ist Teil eines deutschlandweiten Rückbauprogramms, hieß es.