Mitteldeutschland: Aufräumarbeiten nach Erdrutsch auf der A38

03.05.2012 11:11 Uhr | Aktualisiert 28.02.2013 16:38 Uhr
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Säuberung der A38

Die Autobahnmeisterei Weißenfels muss nach dem Starkregen vom Mittwochabend einen Teil der A38 reinigen. (FOTO: POLIZEI)

Starkregen hat in Sachsen-Anhalt am Mittwochabend einen Erdrutsch an der Autobahn 38 ausgelöst. Kurz vor dem Kreuz Rippachtal in Richtung Leipzig geriet die nasse Erde eines höherliegenden Feldes auf die Fahrbahn, wie die Autobahnpolizei in Weißenfels mitteilte.
Halle (Saale)/Weißenfels/MZ. 

Auf einer Länge von etwa 200 Metern verteilten sich die Erdmassen über zwei Fahrspuren.

Derzeit reinigt die Autobahnmeisterei Weißenfels die Autobahn, dazu ist der linke Fahrstreifen in Fahrtrichtung Leipzig noch gesperrt. Größere Behinderungen gab es nach Angaben der Polizei aber nicht. Der Verkehr konnte an dem Straßenabschnitt vorbeigeleitet werden.

Unfall durch Starkregen

Durch den Starkregen kam es am Mittwochabend in diesem Bereich zu einem Verkehrsunfall. Ein 24-jähriger Merseburger verlor mit seinem Lkw Mercedes durch die massive Schlammansammlung die Kontrolle über seinen Lkw. Nach Aussage der Polizei sei er ins Schleudern gekommen und mit der Mittelleitplanke kollidiert. Es entstand Sachschaden.

Feuerwehreinsätze

In Halle und im Saalekreis musste die Feuerwehr wegen mehrerer Blitzeinschläge am Mittwochabend ausrücken. In Halle schlug ein Blitz in den Schornstein eines Wohnhauses ein. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei aber niemand. In der Gemeinde Kabelsketal im Saalekreis fiel in mehreren Haushalten nach einem Blitzeinschlag der Strom aus.