MZ-Ferienspaß in Mößlitz: Kinder erobern den Park

08.08.2012 21:29 Uhr | Aktualisiert 08.08.2012 21:43 Uhr
Die Bonbons als Ziel vor Augen traute sich Lukas über die Slackline. (FOTO: THOMAS RUTTKE) 
Von Kathleen Bendick
Knapp 400 Besucher erleben ihre eigenen Olympischen Spiele. Nach den Anstrengungen geht es zur Abkühlung ins Zörbiger Stadtbad oder zum Ausguck ins Schloss.
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Zörbig/MZ. 

Hunderte Kinder haben in der vergangenen Nacht gut geschlafen. Ausgetobt haben sie sich beim MZ-Ferientag in Mößlitz. An der frischen Luft eroberten sie den Park. Dort trafen sie auf Besucher aller Kontinente und namhafte Fußballstars. Mats Hummels und Jerome Boateng stellten sich den Kindern im Zweikampf auf dem Fußballplatz. Für die Olympiade der besonderen Art hatten sich das Team um Tobias Funda, Thomas Schmidt und Christel Bowkalow vom Gut Mößlitz wieder etwas Besonderes einfallen lassen.

Bevor es auf den Platz ging, stromerten die Ferienkinder von Kontinent zu Kontinent und suchten ihre Symbole. Erst einmal mussten die Figuren der Kontinente gefunden werden. Die Freiheitsstatue hatte sich versteckt. Asiatinnen liefen durch den Park, aus Australien hüpfte ein Känguru durch Mößlitz und auch Nixen aus dem Weltenmeer schwammen umher.

Wer die Symbole gefunden und erkannt hatte, ging zur sportlichen Ertüchtigung über. Zögerlich schlich sich so Lukas, der mit dem Hort einen Ausflug nach Mößlitz machte, über die sogenannte Slackline - ein Band, das zwischen zwei Bäumen gespannt wird und zum Balancieren genutzt wird. Mit Bonbons gelockt, klappte es dann doch ganz schnell.

Auch beim Springreiten ging es turbulent zu. Hier traten Lucianne, Anna und Eric gegeneinander in den Wettstreit. Mit einem Steckenpferd begaben sie sich auf den wilden Ritt durch den Garten. Wie bei den Großen gab es sogar eine Zeitstrafe.

Großer Tumult herrschte auch auf dem Fußballplatz. Ziel war es hier, besonders viele Punkte beim Zielschießen zu ergattern. Und: Konnte man seinen Augen trauen? Standen da wirklich Hummels und Boateng? Jawohl - doch leider nur aus Holz. Aber egal - die Idole aus Holz mussten getunnelt werden und Punkte bekam der, der den Ball in der Torwand versenkte. Wem da die Luft ausging, der ruhte sich beim Wildwasser-Kanu aus. Dann waren die Eltern und großen Geschwister gefragt, um die Kleinen in einem Bollerwagen durch die Gegend zu ziehen.

Viel Spaß hatte Klara, die mit ihrer Oma Christel zum Synchronschwimmen antrat. Auf zwei Wasserrutschen führten sie vor, was sie konnten. Am Ende fanden sich alle Olympioniken hungrig zu Wurst und Salat ein. Tauschten sich aus. Lachten. Dann zogen die Spitzensportler weiter - die einen ins Stadtbad, die anderen ins Schloss. Vom Schlossturm aus bestaunten sie das olympische Dorf.

Die nächste Party im Zörbiger Stadtbad wird am kommenden Samstag ab 19 Uhr veranstaltet. Das Gut lädt am Sonntag, 9. September, zum Tag des Denkmals in die Kaffeestube ein.