Dafür sollen sich unter anderem in Naumburg, Dessau-Roßlau, Merseburg und Sangerhausen Schüler mit Künstlern und Wirtschaftsvertretern treffen. Dabei sollen konkrete Kooperationen erdacht und verabredet werden. Wird die Aktion ein Erfolg, soll sie in den kommenden Jahren auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet werden.
Konkret sollen die Schüler einerseits mit Künstlern in Kontakt kommen und etwa von Malern und Schauspielern Rat für eigene Werke und Aufführungen bekommen. Andererseits sollen sie mit Firmenvertretern ins Gespräch kommen und etwa die Möglichkeit erhalten, in Firmenräumen Bilder zu zeigen oder Auftrittsmöglichkeiten bei Betriebsfeiern bekommen. Genauer und konkreter lässt sich die Aktion noch nicht fassen, weil die Kooperationen ja erst beim Kulturmarktplatz entstehen sollen. "Das wird ein Geburtsort für Ideen", sagte Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD). Mit der Aktion kämen Menschen ins Gespräch, die ansonsten nicht zueinander fänden. In Naumburg zum Beispiel werden unter anderem Grundschüler auf Museumspädagogen, Maler sowie Vertreter eines Kieswerkes und der Winzervereinigung treffen. "Wer weiß, vielleicht gestalten Schüler mal besondere Etiketten für Winzer?", skizzierte Dorgerloh spontan eine Kooperationsidee. Mit der Initiative wolle man keine neue Konkurrenz für bestehende Kulturangebote schaffen, betonte Isabel Pfeiffer-Poensgen, Generalsekretärin der Länder-Kulturstiftung. "Im Gegenteil. Wir engagieren uns, damit sich auch die kommenden Generationen für kulturelle Angebote interessieren", sagte sie.