Warren Green, geboren 1967 in Wimbledon, arbeitet seit November 1996 als Moderator und Sportredakteur bei radio SAW (Foto: SAW)
Das geht aus der aktuellen Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Media- Analyse hervor, die am Mittwoch in Frankfurt am Main vorgestellt wurde. Der Sender konnte gegenüber der Erhebung im Vorjahr 5000 Hörer hinzugewinnen. Auf Platz zwei kam MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt mit 144 000 Hörern. Der öffentlich-rechtliche Sender verbuchte einen Zugewinn von 9000 Hörern. Radio Brocken gewann 3000 Hörer hinzu und behauptete Platz drei mit 114 000 Hörern pro Stunde mit Werbung.
Die MDR-Jugendwelle Jump wurde von 49 000 Hörern in der Durchschnittsstunde mit Werbung eingeschaltet. Gegenüber der letzten Erhebung, die im Juli 2009 vorgestellt worden war, bedeutet das einen Gewinn von 9000 Hörern. Unverändert blieb der Privatsender 89.0 RTL mit 35 000 Hörern pro Stunde, ROCKLAND wird nach wie vor von 8000 Menschen gehört.
In der Medienanalyse wird auch der Marktanteil sämtlicher Sender mit und ohne Werbung ermittelt. Auch nach dieser Lesart (Tagesreichweite Montag bis Freitag) kommt Radio SAW auf Platz eins mit einem Anteil von 35,8 Prozent. Mit einem Plus von 2,7 Prozentpunkten hat der Privatsender seine Position nochmals deutlich ausgebaut. Auch MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt macht mit 2,4 Punkten einen Sprung nach oben auf 21,9 Prozent. Radio Brocken kommt nach einem leichten Minus von 0,2 Punkten auf 18,7 Prozent.
Mit deutlichem Abstand in der Quotenrangliste folgt die MDR- Jugendwelle Jump mit einem Anteil von 9,3 Prozent (+1,8 Punkte). Dahinter rangiert 89.0 RTL mit 7,3 Prozent (+0,5 Punkte). MDR Info hat Einbußen von 1,2 Punkten und kommt auf einen Marktanteil von 3 Prozent. Der MDR-Jugendsender Sputnik erreicht einen Marktanteil von 3,1 Prozent (-0,6 Punkte). Alle Programme des MDR zusammen erreichen 36,4 Prozent.
Für die Analyse wurden rund 66 000 Menschen in Deutschland nach ihren Lieblingswellen befragt. Erstmals sind in der Erhebung alle deutschsprachigen Ausländer berücksichtigt worden - bisher waren es nur die in Deutschland lebenden EU-Ausländer. Das hat die Gesamt- Reichweite aller Sender um 3,2 Millionen Menschen auf knapp 68,58 Millionen deutlich erhöht.