Sachsen-Anhalt bewirbt sich mit einer Reihe weiterer Baudenkmale um den Titel als Unesco-Weltkulturerbe. So meldet das Land jetzt auch noch den Halberstädter Domschatz, weitere Teile der Luther-Gedenkstätten in Wittenberg, Eisleben und Mansfeld sowie als Teil des Bauhaus-Ensembles die Laubengang-Häuser in Dessau-Törten für den Schutzstatus an. „Sachsen-Anhalt ist auf der Unesco-Liste schon gut vertreten“, sagte Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD) am Dienstag. „Aber unsere kulturelle Schatzkiste ist noch reichlich gefüllt.“
Schon zuvor hatte das Land die Franckeschen Stiftungen in Halle und den Naumburger Dom als neue Unesco-Bewerber nominiert. Bei den jetzigen Nachnominierungen handele es sich teilweise um „Arrondierungen und Erweiterungen“, so Dorgerloh. Teile der Luther-Gedenkstätten und des Dessauer Bauhaus-Ensembles stünden ja schon unter Unesco-Schutz. Dieser Status solle nun auf weitere Baudenkmale wie das Luther-Haus in Mansfeld oder das Schloss und die Cranach-Häuser in Wittenberg ausgeweitet werden.
Im kommenden Jahr werde die Entscheidung über den Erbetitel für den Naumburger Dom erwartet, die Franckeschen Stiftungen sind 2015 dran, über die Nachnominierten würde 2016 entschieden