Sachsen-Anhalt: Trotz Rasern weniger Unfälle auf Autobahnen

27.04.2012 11:40 Uhr | Aktualisiert 28.04.2012 11:37 Uhr
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Autobahnausfahrt

Ausfahrt steht auf dem Schild an einer Autobahn. (FOTO: DPA)

Auf den Autobahnen im Süden Sachsen-Anhalts hat es im ersten Quartal etwas weniger Unfälle als im Vorjahr gegeben. Im Gegensatz dazu registrierte die Polizei auf den Autobahnen im Süden des Landes fast doppelt so viele Autofahrer, die zu schnell fuhren.
Halle (Saale)/MZ. 

Auf den Autobahnen im Süden Sachsen-Anhalts hat es im ersten Quartal etwas weniger Unfälle als im Vorjahr gegeben. 344 Unfälle wurden von Januar bis März 2012 auf den Autobahnen A9, A14, A38 und A143 registriert. Das waren nach Polizeiangaben 26 weniger als im Vorjahreszeitraum. Auch die Zahl der Verletzten sank von 54 auf 29. Ein Mensch starb nach einem Unfall. Daneben gab es 26 Wildunfälle, das waren 13 weniger als im Vorjahr. Begründet wurde der Rückgang unter anderem mit den milden Wintermonaten und dem Umstand, dass es nur wenige Tage gab, an denen die Straße glatt waren.

Als Hauptunfallursachen wurden zu schnelles Fahren, zu geringe Abstände, sowie Fehler beim Überholen und Einordnen genannt. Während auf der A 9 zwischen den Abfahrten Droyßig und Leipzig West die Unfallzahl konstant blieb (160) und auf der A 14 zwischen Gröbers und Löbejün sogar leicht anstieg (von 59 auf 64), sank sie auf der A 38 zwischen den Abfahrten Berga und Leipzig Süd-West von 137 auf 112. Auch auf der A 143 gab es im ersten Quartal 2011 weniger Unfälle (acht) als im ersten Quartal 2011 (14).

Neben der Unfallstatistik veröffentlichte die Polizei am Freitag auch die Ergebnisse von Geschwindigkeitskontrollen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum wurden fast doppelt so viele Autofahrer registriert - fast 7.000. Über 2.100 Fahrverbote wurden ausgesprochen, im ersten Quartal 2011 waren es lediglich 400.