Sachsen: Mordkommission prüft zwei tödliche Verkehrsunfälle

08.06.2012 12:24 Uhr | Aktualisiert 10.06.2012 17:27 Uhr
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Polizei

Die Mordkommission prüft zwei Unfälle in Sachsen. Ein Zusammenhang zwischen den Unfällen wurde zunächst nicht bestätigt. (ARCHIVFOTO: /DPA)

Die Hintergründe zweier Verkehrsunfälle mit insgesamt drei Toten am Donnerstag sind weiter unklar. Zur Identität des einen getöteten Autofahrers gibt es nach Auskunft der Leipziger Staatsanwaltschaft noch keine gesicherten Erkenntnisse.
Leipzig/dpa. 

Die Mordkommission prüft einen Zusammenhang zwischen dessen Frontalcrash auf der B6 bei Oschatz (Nordsachsen) und dem Tod einer jungen Frau zuvor in Riesa - als mögliche Amokfahrt eines 26-Jährigen.

Laut Medienberichten soll der Mann seine Ex-Freundin und Mutter von knapp zweijährigen Zwillingen überfahren haben und danach auf der Bundesstraße absichtlich in den Gegenverkehr gerast sein. Die Behörden bestätigten das bisher nicht.

Der silberne Wagen fing sofort Feuer, der Fahrer verbrannte in dem Wrack. Seine Identität könne eindeutig nur über Zahnstatus und DNA festgestellt werden, hieß es. Der Fahrer des gerammten Autos, ein 64-Jähriger aus Oschatz, kam ebenfalls ums Leben. Die Leichen sollten obduziert werden. Laut Zeugenberichten war die junge Frau im nur wenige Kilometer entfernten Riesa von einem silberfarbenen Wagen angefahren worden. Die 23-Jährige starb später im Krankenhaus.