Ein Lastwagenfahrer aus Tschechien und sein acht Jahre alter Sohn sind am Freitagmorgen auf der Autobahn 38 (Leipzig-Göttingen) bei einem schweren Unfall ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen wurden schwer verletzt. Der Lebensmittel-Laster des 34-Jährigen, in dem auch das Kind saß, war ins Schleudern gekommen und zwischen Neue Harth und dem Kreuz Leipzig-Süd in die Leitplanke gekracht, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion Westsachsen mitteilte.
In die Unfallstelle rasten anschließend ein weiterer tschechischer Laster und drei Autos. Alle vier Fahrer wurden schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Autobahn wurde in beiden Richtungen gesperrt. Die Unfallursache war zunächst noch unklar. „Wir wissen noch nicht, warum er in die Leitplanke fuhr“, sagte die Sprecherin. „Wir müssen jetzt die anderen Fahrzeugführer befragen, was sie gesehen haben“, sagte sie.
Auf den Umleitungsstrecken über die B186 und die B 87 kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Autofahrern wurde empfohlen, die Stelle weiträumig zu umfahren. Die Sperrung soll noch bis zum Nachmittag dauern.