Salzlandkreis: Sonnenschein für Gaterslebener Eltern

09.05.2012 18:19 Uhr | Aktualisiert 09.05.2012 19:22 Uhr
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Von regine lotzmann
Die Gaterslebener Eltern können aufatmen: Einstimmig hat der Stadtrat der Stadt Seeland die neuen Gebühren für die Gaterslebener Kindertagesstätte "Sonnenschein" abgesegnet.
gatersleben/MZ. 

Gelten sollen sie ab 1. Juni.

"Das ist äußerst bemerkenswert, dass das so zügig zugunsten der Eltern umgesetzt wurde", findet Stadtrat Carlo Scholz (CDU), der Vorsitzender des Sozialausschusses ist. Musste der seit längerem gehegte Wunsch der Gaterslebener Eltern, genau so viel zu zahlen, wie die Eltern der anderen fünf Seeland-Ortsteile auch, doch erst durch sämtliche Ausschüsse, ins Elternkuratorium, in den Gaterslebener Ortschafts- und am Ende in den Stadtrat kommen. "Und das haben wir innerhalb von zwei Monaten geschafft", freut sich Scholz und meint: "Wer die Ladungsfristen kennt, weiß, dass das kürzer nicht geht."

"Durch die Konsolidierung im vergangenen Jahr war es nicht möglich, die Elternbeiträge vorher zu senken", erklärt Hauptamtsleiterin Blanka Metze. Erst der ausgeglichene Haushalt in diesem Jahr konnte die Grundlage für den Beschluss geben.

"Wir haben das so schnell wie möglich gemacht", bestätigte auch Klaus-Dieter Andree (Die Linke) zuvor im Hauptausschuss und meinte: "Gatersleben hätte die Möglichkeit gehabt, das vorher - noch als eigenständige Gemeinde - an unsere Satzung anzupassen, das haben sie aber nicht gemacht, sie haben die Kindergartengebühren nicht angefasst."

Eine Vordatierung auf den 1. Januar dieses Jahres, so wie es die Gaterslebener Ortschaftsrätin Ute Riedel am Montagabend vorgeschlagen hatte, wird es bei der nun veränderten Satzung allerdings nicht geben. "Normalerweise ist so etwas möglich, wenn es zugunsten der Bürger geht", hat sich die Hauptamtsleiterin im Vorfeld der Stadtratssitzung informiert. "Allerdings wird hier nicht nur der Gebührensatz nach unten korrigiert, wir haben auch einen Betreuungsschlüssel, der geändert wird - und das ist rückwirkend gar nicht möglich", begründet sie, warum die veränderte Satzung erst im Juni in Kraft treten kann.