Der Verschönerungsverein hat die Patenschaft für ein Rosenbeet übernommen. (FOTO: GEHRMANN)
In Absprache mit dem Bauwirtschaftshof der Stadt und der Aschersleber Kulturanstalt übernimmt der Verein die Pflege eines großen Beetes im "Rosarium".
Damit kann der Verein, der sich zur Landesgartenschau nicht so verwirklichen konnte, wie es sich die über 70 Mitglieder vorgestellt hatten, jetzt einen neuen Anlauf wagen, um speziell mit der Arbeit im Rosarium dem eigentlichen Vereinsanliegen treu zu bleiben. Denn der Förderverein war vor fünf Jahren mit dem Ziel angetreten, das Rosarium wieder zu beleben. "Die Grundlagen haben sich mit der Landesgartenschau verändert , aber unser Interesse an den Flächen ist nicht erloschen", weiß Steffen Amme , Leiter der Arbeitsgruppe "Rosarium".
Da sich zunächst erst einmal zwischen vier bis acht Vereinsmitglieder bereit erklärt haben, regelmäßig die Beet-Patenschaft mit Leben zu erfüllen, wird zunächst ein kleines Areal "beackert". "Wir hoffen, mit der Aufgabe zu wachsen", positioniert sich Steffen Amme, dem es in erster Linie wichtig ist, dass die Ascherslebener wahrnehmen können, dass es noch bürgerliches Engagement in der Einestadt gibt. Wie bei einem Abstimmungstermin vor Ort deutlich wurde, brennt die Arbeitsgruppe darauf, ihre Ideen umzusetzen und mit Initiative die Aufgabe anzugehen. Und so werden schon vor dem offiziellen Start die Ersten das Unkraut zupfen, Laub fegen oder der Pflanzenpracht die richtige Form geben. Immer, wie ein jeder Zeit, Lust und Laune hat. "Wir haben zwar ein Ziel, wollen die Arbeit aber nicht zur Belastung werden lassen", setzt der Arbeitsgruppenleiter auf ein hohes Maß Freiwilligkeit. Dabei werden die Vereinsmitglieder nicht allein gelassen. Sowohl Kulturanstalt als auch Bauwirtschaftshof bleiben die Stützpfeiler des Gesamtprojektes und wichtigste Partner des Vereins. Um mit der Arbeit der Einrichtungen im Gleichschritt zu bleiben, wird es einen Maßnahmekatalog geben, aus dem ersichtlich ist, wann welche Arbeiten im Rosarium sind. "Es macht wenig Sinn, wenn wir bei der Pflege den anderen Beeten gegenüber hinterher sind oder gegensätzliche Arbeiten in Angriff nehmen", ist Steffen Amme überzeugt. Die Rasenmahd bleibt dabei in den Händen des Bauwirtschaftshofes, der auch weiterhin die Abfallbeseitigung und Bewässerung übernimmt. Bei aller Euphorie haben sich die Beteiligten trotzdem das Versprechen gegeben, völlig unkompliziert zu bleiben und alles offen anzusprechen. Zumal es gelte, dass alle auch erst einmal Erfahrungen sammeln müssen. Dabei hoffen die Vereinsmitglieder, dass sich mit der Zeit weitere Mitstreiter und Helfer für die Sache begeistern lassen. "Jede helfende Hand ist willkommen", appelliert Steffen Amme an alle, denen das Aussehen ihrer Stadt am Herzen liegt.
Um der Öffentlichkeit sichtbar zu machen, wer da am Wirken ist, wird auf dem Patenschaftsbeet noch ein Schild des Vereins installiert werden.
Der erste Einsatz auf dem Patenschaftsbeet im Rosarium erfolgt am Mittwoch, dem 16. Mai, ab 17 Uhr. Folgetermine werden der Öffentlichkeit rechtzeitig bekannt gegeben. Steffen Amme ist per E-Mail unter info@gruenes-labor.de erreichbar.