Sanierung: Umfrage mit deutlichem Ergebnis

09.05.2012 18:33 Uhr | Aktualisiert 09.05.2012 19:54 Uhr
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Im Herbst 2011 machten die ersten Gerüchte die Runde, dass die Wohnungsgenossenschaft Einigkeit die sogenannte Gartenstadt sanieren und die dortigen Viertelhäuser abreißen wolle.
Aschersleben/MZ. 

Im Herbst 2011 machten die ersten Gerüchte die Runde, dass die Wohnungsgenossenschaft Einigkeit die sogenannte Gartenstadt sanieren und die dortigen Viertelhäuser abreißen wolle. Die Heckner-Häuser sollten durch Neubauten ersetzt werden. Das sorgte unter den betroffenen Mietern für jede Menge Unruhe.

Für Aufklärung sorgte erst eine Informationsveranstaltung am 21. März 2012. Tatsächlich gab es den Plan, die Viertelhäuser abzureißen. Die Planer begründeten das unter anderem damit, dass ein Abriss kostengünstiger als eine Komplettsanierung sein würde. Außerdem machte der Genossenschaftsvorstand geltend, dass der Zuschnitt der einzelnen Wohnungen dazu führen werde, dass sie zukünftig nur sehr schwer zu vermieten seien. Eine spontane Abstimmung während der Informationsabstimmung ergab, dass sich fast alle betroffenen Mieter gegen einen Abriss wandten.

Die Mieter bildeten eine Bürgerinitiative zum Erhalt der Häuser. Diese Initiative und die Genossenschaft erarbeiteten einen Fragebogen. Der wurde Grundlage für die jetzige Entscheidung.