Das Sputnik-Spring-Break-Festival auf der Halbinsel Pouch nimmt Gestalt an. (FOTO: ANDRÉ KEHRER)
Wetter:
"Die Veranstaltung ist unter freiem Himmel. Da ist man Wind und Wetter ausgesetzt", sagt Frank Seyring vom DRK-Rettungsdienst. Sein Tipp: "Gegen die Sonne schützen Panthenol und eine Schirmmütze. Zudem sollte man ausreichend Wasser trinken."
Hilfe:
Eine so genannte Unfallhilfestelle ist auf dem Festivalgelände vorhanden und ausgeschildert. Allein 2011 habe man etwa 400 Patienten versorgt. Dabei habe man es vor allem mit Sonnenbränden, übermäßigem Alkoholkonsum, Schnittverletzungen und Kreislaufproblemen zu tun gehabt, so Seyring. "Darauf sind die Rettungskräfte in der Unfallhilfestelle vorbereitet." Die meisten Einsätze finden in den Abend-, Nacht- und Morgenstunden statt, denn das Bühnenprogramm beginnt um 20 Uhr abends und geht zum Teil bis 8 Uhr morgens. "Anschließend wird häufig in den Zelten weiter gefeiert. Und das drei Tage lang."
Verkehr:
Staus sind bei der Anreise nicht ausgeschlossen. Bevor die Party beginnt, müssen die erhofften 15 000 Besucher erst einmal anreisen. Und das ist aus Richtung Wittenberg und aus Richtung Bitterfeld möglich. Beide Strecken führen über die B 100, auf beiden Strecken gibt es Baumaßnahmen. So ist in Bitterfeld die Brehnaer Straße gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert. In Pouch ist die Hauptstraße halbseitig gesperrt. Eine Ampel regelt den Verkehr. Tipp: Man sollte ausreichend Geduld mitbringen.
Da der Hauptanreisetag der Freitag ist, stellt sich für Gäste, Pendler und Anwohner aber noch die Frage: Kommt es zum Stau und wie lange muss man warten? "Verkehrsbehinderungen sind nicht ausgeschlossen", sagt Polizeirat Frank Stroka. "Aber die Polizei ist vor Ort und greift verkehrsregulierend ein." Sollte es dennoch zu längeren Wartezeiten kommen, rät er, dass die Autofahrer gelassen reagieren und sich am rechten Seitenstreifen einordnen sollten, damit Rettungsdienste durchkommen. Zudem kündigt Stroka bei der An- und Abreise Routinekontrollen an, um die "Verkehrstüchtigkeit der Fahrer" zu überprüfen. Sein Tipp: "Alkohol am Steuer ist tabu."
Eintrittskarten:
Besucher müssen im Besitz einer gültigen Eintrittskarte sein. Festivalsprecher Markus Ohm hat einen Hinweis parat: "Wenn man auf die Halbinsel fährt, sollte man sein Festivalticket bereithalten. Die Kontrolle findet im vorderen Bereich statt. Hier können nur die Gäste mit Karte passieren." Dass es zu längeren Wartezeiten kommen könnte, befürchtet er nicht. "Die Anreise verteilt sich schließlich auf den ganzen Tag."
Grillen:
"Offenes Feuer soll vermieden werden. Es gibt wegen der Trockenheit ausgewiesene Grillplätze", sagt der stellvertretende Poucher Ortswehrleiter Daniel Quilitzsch. Sein Tipp: "Die glühende Grillkohle bitte nicht in den Mühlsäcken entsorgen."