Erfurt hat viel zu bieten: Wie hier bei der Aufführung einer Verdi-Oper die «Lombarden» auf den Erfurter Domstufen. (ARCHIVFOTO: DPA)
Das Land will die Unterlagen dann bei der Kultusministerkonferenz einreichen.
Dabei wird es vorerst keine gemeinsame Bewerbung von Thüringen und Rheinland-Pfalz geben. Beide Länder wollten einzelne Anträge einreichen, hatte Thüringens Kultusminister Christoph Matschie (SPD) zu Wochenbeginn gesagt. Auch Rheinland-Pfalz will sich mit seinem jüdischen Erbe bewerben.
Beide Anträge bezögen sich jedoch aufeinander, hieß es weiter. Ziel sei es, diese im weiteren Verfahren zusammenzuführen. Zugleich hatte Matschie betont, dass eine gemeinsame Bewerbung seiner Ansicht nach größere Chancen hätte und er sich daher ein gemeinsames Vorgehen gewünscht hätte.