Sicherheitskräfte stehen in Erfurt am Domplatz und überwachen den Papstbesuch. Am Morgen hat ein Anwohner drei Schüsse aus einer Luftdruckwaffe auf einen Sicherheitsbeamte abgegeben. Dieser sei jedoch unverletzt. (ARCHIVFOTO: DPA)
Der Berliner, der am Mittwoch nicht zur Verhandlung vor dem Amtsgericht Erfurt erschienen war, erhielt einen Strafbefehl wegen versuchter Körperverletzung.
Der 30-Jährige hatte am 24. September in einiger Entfernung zum Domplatz mit einem Luftgewehr auf zwei Wachleute geschossen. Papst Benedikt XVI. feierte damals mit rund 28 000 Gläubigen eine Messe auf dem Domplatz. Der Mann hatte damals die Schüsse aus einem Wohnungsfenster eingeräumt. Die Wohnung, aus der er geschossen hatte, lag in der Nähe einer der Kontrollstellen, die Pilger auf dem Weg zur Messe passieren sollten.