Thüringen: Geldstrafe wegen Schüssen am Rande des Papstbesuchs

16.05.2012 17:17 Uhr | Aktualisiert 16.05.2012 17:24 Uhr
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Sicherheitskräfte

Sicherheitskräfte stehen in Erfurt am Domplatz und überwachen den Papstbesuch. Am Morgen hat ein Anwohner drei Schüsse aus einer Luftdruckwaffe auf einen Sicherheitsbeamte abgegeben. Dieser sei jedoch unverletzt. (ARCHIVFOTO: DPA)

Wegen der Schüsse am Rande des Papstbesuches im vergangenen September in Erfurt ist ein Mann zu einer Geldstrafe von 1000 Euro verurteilt worden.
Erfurt/dpa. 

Der Berliner, der am Mittwoch nicht zur Verhandlung vor dem Amtsgericht Erfurt erschienen war, erhielt einen Strafbefehl wegen versuchter Körperverletzung.

Der 30-Jährige hatte am 24. September in einiger Entfernung zum Domplatz mit einem Luftgewehr auf zwei Wachleute geschossen. Papst Benedikt XVI. feierte damals mit rund 28 000 Gläubigen eine Messe auf dem Domplatz. Der Mann hatte damals die Schüsse aus einem Wohnungsfenster eingeräumt. Die Wohnung, aus der er geschossen hatte, lag in der Nähe einer der Kontrollstellen, die Pilger auf dem Weg zur Messe passieren sollten.