Blick von der Emil-Abderhalden-Straße auf das Baugelände. (ARCHIVFOTO: THOMAS MEINICKE)
Kern des Areals wird ein geistes- und sozialwissenschaftliches Zentrum sein. Rund 52 Millionen Euro werden dafür investiert, wie die Universität mitteilte. Es entstehen Hörsäle, eine Bibliothek, Labor- und Seminarräume sowie Büros. Zudem sollen weitere Wissenschaftseinrichtungen auf dem Steintor-Campus in der Nähe des gleichnamigen Platzes entstehen. „Es geht nicht um irgendeinen Bau, sondern um einen ganz besonderen, der die Wissenschaftslandschaft in Sachsen-Anhalt sehr prägen wird“, sagte Wolff.
Rund 350 Menschen werden künftig nach Angaben der Universität im geistes- und sozialwissenschaftlichen Zentrum arbeiten, etwa 3000 Studenten werden es nutzen. Die Geistes- und Sozialwissenschaften sind bislang dezentral an 17 Standorten in Halle verteilt. Die Universität hat neben ihrem historischen Sitz in der Innenstadt von Halle noch ein nach 1990 neu gestalteten eigenen Wissenschaftscampus am Weinberg.