Insgesamt finden sich in dem Herbarium 10 500 Exemplare, größere Sammlungen gibt es nur in der mongolischen Hauptstadt Ulan-Bator und im russischen St. Petersburg, wie die Universität am Dienstag in Halle mitteilte.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördere den Aufbau der Datenbank in den kommenden zwei Jahren mit rund 100 000 Euro. Die Einträge sollen mit anderen internationalen Datenbanken vernetzt werden. Mongolische Pflanzen sind seit mehreren Jahrzehnten ein Forschungsschwerpunkt in Halle.
Das Besondere an der Sammlung in Halle sei, dass sie besonders gut organisiert sei und alle der getrockneten und gepressten Pflanzen - hauptsächlich Blütenpflanzen und Farne - korrekt bestimmt seien, sagte der Professor für Systematik und Biodiversität, Martin Röser. Viele Wissenschaftler nutzten sie als Vergleichssammlung, um Pflanzen zu identifizieren.