Die Hallenser müssen ab Juli mehr fürs Trinkwasser bezahlen. (FOTO: ARCHIV)
Der Grundpreis bleibe von der Erhöhung unberührt.
Der Anlass für diesen Schritt ist laut der Stadtwerketochter HWS die Einführung des sogenannten Wassercents durch das Land zum 1. Januar 2012. Diese neue Abgabe auf entnommenes Wasser betrage fünf Cent je Kubikmeter. Weil der Versorger den Wassercent aber nicht sofort umlegen konnte, erfolge dies nun um ein halbes Jahr zeitversetzt und mit zehn Cent je Kubikmeter in doppelter Höhe. Ab 2013 soll der Mengenpreis auf ein Niveau eingepegelt werden, das den realen Wassercent-Betrag berücksichtige. Laut Stadtwerkesprecherin Iris Rudolph ist der Aufschlag bei einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von zum Beispiel 35 Kubikmetern mit Mehrkosten von 1,87 Euro je Einwohner verbunden. "Wir haben die Preise in den vergangenen zehn Jahren konstant halten können. Zum Jahresanfang haben wir sie sogar um drei Cent verringert", sagte Rudolph.
Das Land rechnet durch den Wassercent mit Einnahmen von rund zehn Millionen Euro pro Jahr. Das Geld soll in den Hochwasserschutz fließen.