Wolfen: Amerika in tausenden Fotos

07.08.2012 16:43 Uhr | Aktualisiert 07.08.2012 20:26 Uhr
Zur Eröffnung waren viele Besucher gekommen, die selbst schon einmal in den USA waren. (FOTO: THOMAS RUTTKE) 
Von michael maul
Von grandiosen Landschaften, wie dem Grand Canyon, bis zu den illustren Städten wie Las Vegas oder San Francisco ist alles zu sehen. Daniela und Thomas Wenzel zeigen ihre vielen Reiseeindrücke.
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wolfen/MZ. 

Von grandiosen Landschaften, wie dem Grand Canyon, bis zu den illustren Städten wie Las Vegas oder San Francisco ist alles zu sehen. Für Daniela und Thomas Wenzel aus Halle sind es Eindrücke, die ihre Sicht auf das Leben verändert haben.

Um diese Eindrücke auch anderen Menschen mitzuteilen, haben beide eine umfangreiche Fotoausstellung im Wolfener Industrie- und Filmmuseum aufgebaut, die noch bis zum 14. Oktober Lust auf eine eigene Reise in die Vereinigten Staaten machen soll.

Angefangen habe alles mit der Idee ihres Mannes, der schon immer einmal in die USA wollte, erzählt Daniela Wenzel, die selbst im Wolfener Museum arbeitet. "Wir haben bei der ersten organisierten Tour im Jahr 2009 viele Eindrücke gesammelt und beschlossen, fortan die Reisepunkte selbst festzulegen." Auch habe man viel gelesen und mit anderen Menschen gesprochen, die schon einmal diese weite Tour unternommen hatten, beschreibt die jungen Frau die Vorbereitung. Natürlich müsse man bei solch langen Touren schon vorher planen, die Unterkünfte festlegen und die Reiseroute im Groben festlegen, sagt sie.

Was dann folgte, waren lange Fahrten durch den Westen der Staaten, bei denen vor allem die Menschen große Eindrücke hinterlassen hätten. "Sie sind immer hilfsbereit und kommen gleich auf den Fremden zu", sagt Daniela. Als besonders beeindruckend beschreibt die junge Frau die große Weite des Landes und die unterschiedliche Tier- und Pflanzenwelt. Der heiße Süden in Arizona, die Schneepässe der Rocky Mountains oder der Norden von Wyoming, jeder dieser riesigen Landesteile habe seine eigenen Reize, weiß Daniela Wenzel.

Besondere Anziehungspunkte bei den Reisen waren auch immer die Nationalparks und die Begegnungen mit den Tieren. "Es sind Dinge, die man sich nur vom Bild oder einem Reisebericht nicht vorstellen kann. Man muss es erlebt haben."

Beeindruckend waren auch die Möglichkeiten, die man in dem Land hat. Vieles, was hier in Deutschland reglementiert ist, kann in Amerika ohne Probleme erledigt werden. Und alles, was hier bei uns auf die Schnelle mal erledigt werden könne, das ist in Amerika mit großen Entfernungen verbunden. So ungefähr 9 000 Kilometer haben die beiden während jeder Reise zurückgelegt.

Der ersten Reise folgten weitere im Jahr 2010, 2011 und in diesem Jahr. Bei diesen vier Touren sind tausende von Bildern entstanden, von denen eine kleine Auswahl im Industrie- und Filmmuseum zu sehen ist.

Obwohl beide die Fotografie lediglich als Amateure betreiben, sind Bilder von beeindruckenden Landschaften, seltenen Tieren und riesigen Städten entstanden.

Das Industrie- und Filmmuseum auf dem Gelände der ehemaligen Filmfabrik in Wolfen ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 16 Uhr geöffnet.