Seit 1998 zeigt Google zu besonderen Anlässen seine kreativen Doodles. (FOTO: GOOGLE)
Google erfreut seine Nutzer gern mit kreativen Variationen seines Firmenlogos. Seit 1998 zieren anstelle des klassischen Schriftzugs regelmäßig die sogenannten „Doodles“ (engl. „Gekritzel“) die Webseite des Konzerns - und dies immer zu speziellen Anlässen. Das können Geburtstage berühmter Künstler, besondere Events oder schlichte Feiertage sein. Passend zum Thema verlinken sie auf weiterführende Ergebnisse oder thematisch passende Webseiten.
Patent nach zehn Jahren gesichert
Jetzt hat Google diese Sondereditionen des eigenen Logos schützen lassen. Das Patent sichert dabei nicht nur das Recht, sein Logo anlassbezogen abzuwandeln. Laut dem Patent-Titel geht es gleichzeitig darum, Methoden zu nutzen, um User auf bestimmte Webseiten zu locken. Welche Auswirkungen dies auf die Internetseiten anderer Unternehmen hat, ist noch unklar. Gestellt wurde der Patentantrag bereits vor knapp zehn Jahren, jetzt bekam die Erfindung schließlich den Zuspruch.
Dass der Suchmaschinen-Anbieter auch hierzulande ein Patent bekommen könnte, ist unwahrscheinlich. Denn in Deutschland, genauso wie in Europa, sind Patente auf technische Verfahren beschränkt.
Zum ersten Mal hatte Google sein Logo im Jahr 1998 anlässlich des „Burning Man“-Festivals verändert, das die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin häufig besuchten. Seit 2000 ist Googles Grafikdesigner Dennis Hwang für die kreativen Doodles zuständig. Zum 30. Geburtstags des Computerspiels „Pacman“ zierte 2010 erstmals ein interaktives Spiel als Doodle die Seite. Wer auf „Münze einwerfen“ klickte, konnte das beliebte Game direkt im Logo spielen.