Heimkino: Entscheiden zwischen Bildschirm und Beamer

18.04.2012 08:11 Uhr | Aktualisiert 18.04.2012 19:41 Uhr
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TEAS TV Beamer

Bildschirm oder Beamer? Wir geben Tipps für die Geräte-Auswahl. (FOTO: DPA)

Vielen Heimkino-Besitzern fällt die Entscheidung zwischen Beamern und Fernsehern schwer. Brillante und große Bilder gibt es mit beiden Geräte-Typen – sogar in 3D. Doch in einigen wichtigen Punkten haben Fernseher noch die Nase vorn.
Halle (Saale)/MZ/dpa/dmn. 

Ob Fußball-EM oder Filmeabend – sowohl Sportfans als auch Cineasten setzen für die große Unterhaltung zu Hause auf entsprechend große Bilder. Fernseher mit Diagonalen jenseits der 50 Zoll sind inzwischen keine Seltenheit mehr. Echtes Kinogefühl gibt es aber nach wie vor nur per Beamer. Aber welche Variante ist insgesamt die bessere?

Moderne Beamer bieten inzwischen ein scharfes Bild, wenn sie richtig eingestellt sind und das Bild auf eine ebene weiße Fläche projizieren. Das große Bild mit Kino-Feeling erkauft sich der Heimkino-Freund mit zwei Nachteilen: Er muss das Zimmer abdunkeln und mit Verstärker und Soundanlage für die Tonwiedergabe sorgen, denn Beamer liefern nur Bilder.

Die Alternative zum Beamer-Bild ist ein hinreichend großer Fernseher. Fast zehn Millionen Flachbildfernseher wurden im vergangen Jahr in Deutschland verkauft. Der IT-Verband Bitkom erwartet für 2012 ein weiteres Wachstum mit Rekordwerten, außerdem sinkt der Durchschnittspreis für Fernseher dieses Jahr von 625 auf knapp 600 Euro.

32 Zoll sind bei Fernsehern oft schon Standard, die Tendenz geht eher zu größeren Bildformaten, sagt Jürgen Nadler von der Stiftung Warentest in Berlin. „Wenn der Fernseher ins Zimmer passt, kaufen Sie ruhig eine Nummer größer.“

Die Vor- und Nachteile von Beamern und TV-Geräten sowie Tipps, was beim Kauf zu beachten ist, finden Sie in unserer Bildergalerie. (dpa, dmn)