Sommerurlaub: In der Fremde sicher surfen

04.08.2011 14:11 Uhr
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Surfen mit mobilen Geräten

Viele nehmen Smartphone oder Notebook mit in den Urlaub. In der Fremde kann das Eintauchen ins Datennetz jedoch viel riskanter als zu Hause werden. (FOTO: DPA)

Viele Menschen wollen auch im Urlaub nicht auf die Vorzüge des Internets nicht verzichten. Beim Surfen im Ausland sollte man jedoch nicht nur auf versteckte Kosten achten, in offenen WLAN-Netzen oder Internet-Cafés drohen noch ganz andere Gefahren.
Berlin/dpa. 

Zwei Wochen Urlaub, ohne auch nur einmal die E-Mails zu prüfen? Früher war das für die meisten Urlauber völlig normal, heute ist es für viele undenkbar. Doch der Gang ins Internet fernab der heimischen Firewall kann gefährlich werden.

Besonders berüchtigt sind Internet-Cafés, in denen schon so mancher Urlauber böse Erfahrungen machen musste. Oft stehen dort alte Computer, bei denen man nicht weiß, ob Virenschutz und Firewall auf dem neuesten Stand sind. Schlimmer noch, sie könnten Spionageprogramme wie Keylogger enthalten, die alle Aktivitäten des Nutzers mitverfolgen. Man kann sich auch nicht sicher sein, dass der nächste Benutzer über die Verlauffunktion des Browsers nicht in ein nicht abgemeldetes Postfach schauen kann. Außerdem könnten Speichermedien wie USB-Sticks sich mit Viren „anstecken“.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät daher, auf die Eingabe vertraulicher Daten an öffentlich zugänglichen Computern zu verzichten: Kein Online-Banking, keine Einkäufe im Internet. Das Verlaufsverzeichnis des Browsers sollte gelöscht und alle genutzten Dienste sollten abgemeldet werden.

Allerdings werden Internet-Cafés inzwischen insgesamt weniger als früher benutzt, weil Urlauber ihre Smartphones oder Notebooks in den Urlaub mitnehmen. Zum Teil sind die Roaming-Angebote auch schon so günstig, dass man mit Tages- oder Wochenpässen für einen akzeptablen Betrag online bleiben kann.

An vielen Flughäfen, in Städten oder Hotels stehen WLAN-Netze zur Benutzung bereit. Ob Internet-Nutzer diese gefahrlos benutzen können, verraten wir in der Bildergalerie.