«Reisenden in der Region wird geraten, besondere Vorsicht walten zu lassen und die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen», heißt es seit Freitag auf der Internetseite des Ministeriums.
Sechs Wochen vor der Fußball-EM hatten am Freitag binnen weniger Minuten vier Explosionen das Zentrum der östlichen Stadt Dnipropetrowsk erschüttert. Mindestens 27 Menschen wurden verletzt, darunter auch neun Schulkinder. Die ukrainischen Behörden gehen von einem Terrorakt aus. Dnipropetrowsk ist die Geburtsstadt der inhaftierten ukrainischen Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko.
Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts sagte auf dapd-Anfrage: «Die Bundesregierung ist betroffen angesichts der Informationen über die Explosionen in Dnipropetrowsk in der Ukraine, bei denen viele Menschen verletzt wurden, darunter zahlreiche Kinder.» Die Hintergründe müssten aufgeklärt werden. «Das Auswärtige Amt und die deutsche Botschaft in Kiew beobachten die Lage und weitere Entwicklungen sehr aufmerksam.»