Auf die Plätze, fertig, los: Bei den Starts auf dem Tauhardter Waldsportplatz herrschte über alle Strecken dichtes Gedränge. Schließlich war der Andrang bei bestem Wetter sehr hoch. (FOTO: VERANSTALTER)
Neben der Schulstaffel bildeten vor allem die Laufwettbewerbe über zwei, 5,5, 12,5 und 25 Kilometer den Höhepunkt des Finnelaufes in Tauhardt. Über den Erfolg der von der SG Finne Billroda durchgeführten Veranstaltung sprach Tageblatt / MZ-Redakteur Harald Boltze mit Organisationschef Carsten Meinhardt.
Große Scharen laufbegeisterter Menschen, tolles Wetter und gute Stimmung: Man kann annehmen, dass Sie mit der 33. Auflage des Finnelaufes zufrieden waren, oder?
Carsten Meinhardt: Ja, kann man. Knapp 600 Teilnehmer auf den Laufstrecken und insgesamt 900 Aktive, wenn man die Wanderer und Schulstaffeln einbezieht. Das ist neuer Rekord, und damit sind wir natürlich sehr zufrieden.
Sehen Sie den Grund für die gute Resonanz eher in der Attraktivität ihres Laufs oder in einem allgemeinen Lauf-Boom?
C. Meinhardt: Auch wenn wir uns nicht in den Himmel heben wollen, glaube ich, dass es an unserer Veranstaltung liegt. Und daran, dass wir jedes Jahr versuchen, uns zu verbessern und auf Kritik zu reagieren. Allgemein beobachten wir nämlich bei anderen Läufen in der Region eher stagnierende Zahlen.
Welche Kritik gab es dieses Jahr?
C. Meinhardt: Zum Glück werden wir nur noch auf Kleinigkeiten hingewiesen. Zum Beispiel, dass wir doch alkoholfreies Weizen-Bier anbieten sollten.
Gibt es dennoch etwas, dass Sie für 2013 ändern wollen und was sich noch verbessern lässt?
C. Meinhardt: Zwar ist es insgesamt so, dass wir als Veranstaltung ruhig noch etwas wachsen wollen, das lässt die Sportstätte auch zu. Doch in puncto Parkplätze geraten wir an Grenzen und wollen deshalb für das nächste Jahr eine große Wiese für zusätzliche Plätze anmieten.
In diesem Jahr wurde für die Parkplätze außerhalb sogar ein Shuttle-Service angeboten.
C. Meinhardt: Eine der Sachen, die nur dank unserer vielen Partner und insgesamt 130 ehrenamtlichen Helfer funktioniert. Zudem treffen wir bei Sponsoren immer auf offene Ohren. Immerhin 60 Firmen waren es in diesem Jahr.
Wie schätzen Sie die sportlichen Ergebnisse ein?
C. Meinhardt: Bei den hohen Temperaturen und dem wenigen Schatten kann man den Läufern zu ihren guten Leistungen nur gratulieren. Dass es auf der 25-km-Strecke nicht wieder eine Fabel-Zeit wie 2011 geben würde, war zu erwarten. Gefreut haben wir uns, dass es mit einem Aktiven aus Finnland und Sportlern aus Irkutsk auch internationale Beteiligung gab. Zudem, dass wir immer mehr Zuspruch von Thüringer Läufern erhalten, obwohl die dort mit guten Veranstaltungen gesegnet sind.