Ein Forum der Begegnung

04.06.2012 08:57 Uhr | Aktualisiert 04.06.2012 08:59 Uhr
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Das Forum Portense ist der Höhepunkt des...

Das Forum Portense ist der Höhepunkt des Schulfestes und gleichsam ein Treffen der Generationen. (FOTO: HANS-DIETER SPECK)

Von hans-dieter speck
So ist das in Schulpforte. Zum Forum Portense, dem Schulfest, ist das Programm so dicht, dass allein dessen Vorstellen seine Zeit braucht.
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So ist das in Schul-pforte. Zum Forum Portense, dem Schulfest, ist das Programm so dicht, dass allein dessen Vorstellen seine Zeit braucht. Klassenweise verrieten die Marktschreier den Eltern, Großeltern, Freunden und Verwandten der derzeitigen Alumnaten, den Mitgliedern der Pförtnerbundes und Schülern aller Jahrgänge, die hier einst die Schulbank gedrückt haben, was denn am Sonnabend so los ist.

Das hatten sie alles vorbereitet: Ausstellungen und Aufführungen von Theater und Musik, Diskussionsrunden und Möglichkeiten der Begegnung bei Kaffee und Kuchen und Wein. In den Fachkabinetten wurde experimentiert, die Sternwarte konnte besucht werden, Stände waren aufgebaut für neue und antiquarische Literatur. Klaus-Jürgen Behrchen, Autor und Verleger war mit seinem jüngsten Sagenbuch aus der Region "Spuk hinter der Thüringer Pforte" präsent. Das Schulfest ist immer auch eine Möglichkeit für die Schüler, Aktivitäten darzustellen, für humanitäre Organisationen, die sie unterstützen, zu werben oder aber auch in Basaren ihre eigene Arbeiten vorzustellen.

Die Begegnung der Generationen ist ein weiteres Anliegen des Festes. Vermutlich ältester Schüler des diesjährigen Festes war mit 85 Jahren Heinz Mussbach, ein Mühlhausener, der aus Stuttgart angereist war. Mussbach war ab 1937 Schüler in Pforte.

Unter den Ausstellungen stießen die großformatigen Fotografien des Zeitzers Carlo Böttger, seine Sichten Pfortenser Gebäude in exzellenter Technik und brillanter Schärfe, auf großes Interesse. Das galt auch japanischer Gegenwartskunst von Aja Onodera mit ihren ausdrucksstarken Großformaten, die ins Nichtgegenständliche gehen. Mit der Malerin Maria Magdalena Cichon stellte eine ehemalige Pfortenserin im Torhaus aus. Kai Agthe sprach zur Ausstellung von Farblinolschnitten zu griechischen Mythen von Christina Simon.