Engagement: Einsatz für die kleinen Kaukasus-Völker

02.07.2012 09:03 Uhr
Drucken per Mail
Ekkehard Maaß , 1951 in Schönburg geboren, studierte Theologie und Philosophie. Nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns organisierte er in seiner Wohnung Lesungen für junge Dichter und förderte damit eine Künstlergeneration, die sich zehn Jahre vor dem Ende der DDR von der sozialistischen Ideologie losgesagt hatte. Heute arbeitet er in Berlin als Liedermacher, Autor und Übersetzer. Besonderes Engagement gilt den vielen kleinen Völkern der Kaukasusregion. So ist er Vorstandsmitglied der Berliner Georgischen Gesellschaft, gründete die Deutsch-Kaukasische Gesellschaft, deren Vorsitzender er ist, setzt sich für tschetschenische Flüchtlinge ein und für die Verbreitung tschetschenischer Literatur (Herausgabe des zweisprachigen Lyrikbandes des Dichters Apti Busultanov). Jahrelang setzte sich Ekkerhard Maaß für die Rückkehr des zwangsweise nach Georgien exilierten deutsch-georgischen Schriftstellers Giwi...
Halle (Saale)/MZ. 

Ekkehard Maaß , 1951 in Schönburg geboren, studierte Theologie und Philosophie. Nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns organisierte er in seiner Wohnung Lesungen für junge Dichter und förderte damit eine Künstlergeneration, die sich zehn Jahre vor dem Ende der DDR von der sozialistischen Ideologie losgesagt hatte. Heute arbeitet er in Berlin als Liedermacher, Autor und Übersetzer. Besonderes Engagement gilt den vielen kleinen Völkern der Kaukasusregion. So ist er Vorstandsmitglied der Berliner Georgischen Gesellschaft, gründete die Deutsch-Kaukasische Gesellschaft, deren Vorsitzender er ist, setzt sich für tschetschenische Flüchtlinge ein und für die Verbreitung tschetschenischer Literatur (Herausgabe des zweisprachigen Lyrikbandes des Dichters Apti Busultanov). Jahrelang setzte sich Ekkerhard Maaß für die Rückkehr des zwangsweise nach Georgien exilierten deutsch-georgischen Schriftstellers Giwi Margwelaschwili nach Deutschland ein.

hds