Der Chef der US-Seuchenbehörde gibt Tipps zum Überleben bei Zombie-Angriffen. (ARCHIVFOTO: DPA)
Dennoch lag dem obersten Gesundheitsschützer der Weltmacht Nummer 1 viel daran, auf eine ganz besondere und vielbeschwiegene Gefahr aufmerksam zu machen. Unter dem Titel "Abwehrbereitschaft 101" verfasste Khan höchstselbst aufrüttelnde Zeilen zum Thema "Was tun bei Zombieangriffen".
Er rührte damit an ein Tabu, wie die Reaktionen zeigen. Steuerzahler waren empört, dass ein hochbezahlter Beamter Zeit für solchen Unsinn finde. Eltern schimpften, dass Kinder verunsichert würden - wenn eine Bundesbehörde vor herumwankenden Untoten warne, könne ja wohl niemand mehr behaupten, dass es keine Untoten gebe.
Dabei hatte Ali Khan es doch nur gut gemeint mit seiner Ausarbeitung, die tief aus der Geschichte des Zombie-Mythos schöpft, die medizinischen Umstände des Syndroms schildert und mit einer ganzen Latte von praktischen Maßnahmen gegen die Gefahr aus dem Grab endet.
Gut beraten sei, so Ali Khan, wer Wasservorräte habe und eine gewisse Menge an nicht verderblichen Lebensmitteln. Zudem seien Medikamente wichtig, Taschenlampen und ein Erste-Hilfe-Köfferchen. "Wenn Sie das dann nicht wegen eines Zombieangriffes brauchen, hilft es Ihnen auch bei einem Hurrikan".