Das Kunstgestänge in Bad Kösen ist repariert. Doch bewegen wird es sich vorerst nicht, da der Saalepegel zu niedrig ist. (FOTO: HOLGER BEHERNS)
Aber eben nur könnte - und das ist die schlechte Nachricht -, denn der Probelauf gestern funktionierte nur ganz kurz, dann war's vorbei. Nach der geglückten spektakulären Gestänge-Reparatur von einem Ponton aus versagte schlichtweg das Antriebsrad im Radhaus - die obere Wasserkunst - seinen Dienst. Nicht, weil es nicht mehr könnte, sondern, weil ganz offenbar der Saalepegel nicht ausreicht, um es ordentlich in Gang zu setzen. Zu dieser Einschätzung kamen Kurbetriebsgesellschaft und Dachdeckerfirma. Tatsächlich fehlt der Saale schätzungsweise ein halber Meter. Und da bislang nur wenig Regen in Sicht ist, dürfte sich dieser Zustand kaum ändern, womit auch zum heute beginnenden Brunnenfest Rad und Gestänge in den Ruhestand versetzt bleiben.
Abgesehen davon richtet sich der Blick nun auf den 19. Juni, wenn es einen Vorort-Termin mit der zuständigen Wasserbehörde gibt. Dann soll geklärt werden, ob und wie der Saalearm für eine umfangreiche Sanierung des Radhauses abgeschiebert werden kann.