Rückblick: Eine mit Ruß überzogene Glasscheibe

25.05.2012 09:17 Uhr
Drucken per Mail
Vor 125 Jahren erhielt der Erfinder Emil Berliner (1851-1929) ein Patent für die Schallplatte, deren Ursprung eine dick mit Ruß überzogene Glasplatte bildete. Nachfolgend entwickelte Berliner in Zusammenarbeit mit dem Techniker Werner Suess sein Verfahren weiter, indem er das rußbeschichtete Glas durch eine mit Wachs überzogene Zink- oder Kupferplatte ersetzte. Im Mai 1888 stellte er ein passendes Abspielgerät vor, das er Grammofon nannte. Erst nach der Jahrhundertwende entwickelte sich international eine Plattenindustrie. Der Handel boomte indes erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Gut 40 Jahre später verkündeten jedoch mehrere Unternehmen mit dem Aufkommen der CD den "Tod der Schallplatte".
Halle (Saale)/MZ. 

Vor 125 Jahren erhielt der Erfinder Emil Berliner (1851-1929) ein Patent für die Schallplatte, deren Ursprung eine dick mit Ruß überzogene Glasplatte bildete. Nachfolgend entwickelte Berliner in Zusammenarbeit mit dem Techniker Werner Suess sein Verfahren weiter, indem er das rußbeschichtete Glas durch eine mit Wachs überzogene Zink- oder Kupferplatte ersetzte. Im Mai 1888 stellte er ein passendes Abspielgerät vor, das er Grammofon nannte. Erst nach der Jahrhundertwende entwickelte sich international eine Plattenindustrie. Der Handel boomte indes erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Gut 40 Jahre später verkündeten jedoch mehrere Unternehmen mit dem Aufkommen der CD den "Tod der Schallplatte".

cm