Zwei der drei Männer wurden dabei in den Straßengraben geschleudert.
Für einen Fußgänger aus dem baden-württembergischen Weil der Stadt kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch am Unfallort. Die beiden anderen, aus Berlin und Jena stammend, wurden schwer verletzt in das Naumburger Krankenhaus gebracht. Ob sie Gäste der diesjährigen Flugtage waren, konnte ein Mitglied des Luftsportvereins Laucha auf Tageblatt / MZ-Anfrage indes nicht bestätigen. Allerdings wurden bei den Unfallopfern Schlüssel für Unterkünfte auf dem Flugplatz gefunden, wie Lauchas Wehrleiter Jan Walter berichtete. Vermutlich waren die Männer zum Abendbrot in ein Gleinaer Gasthaus eingekehrt, so Walter weiter.
Die Lauchaer Wehr, Polizei, Notärzte sowie Sanitäter waren zum Einsatz auf der L 209 zwischen dem Ortsausgang Gleina und dem Flugplatz Laucha-Dorndorf gerufen worden. Vertreter der Dekra und der Staatsanwaltschaft waren ebenfalls vor Ort. Der 59-jährige Unfallverursacher stand nicht unter Alkohol, sagte Ulrike Diener, Sprecherin der Polizeidirektion Süd. Der Transporter wurde für weitere Untersuchungen sichergestellt. Die 31-jährige am Unfall unbeteiligte Pkw-Fahrerin aus Querfurt erlitt einen Schock, teilte die Polizeisprecherin weiter mit.