Am 6. August 1938 wurde Georg Graf von Zech-Burkersroda geboren. Auf Schloss Goseck hat er gelebt bis er sieben Jahre alt war. Das Schloss hatten seine Vorfahren 1840 erworben. Nach 1945 wurde Zechs Vater enteignet und verhaftet. Er kam ins Zuchthaus nach Torgau, in dem er zwei Wochen später 40-jährig starb. Die Mutter wurde mit ihren drei Kindern aus dem Kreises Weißenfels verwiesen. Sie zog nach Naumburg. Im Dezember 1945 sollte die vierköpfige Familie in ein Speziallager nach Prora verbracht werden. Die Mutter flüchtete mit den Kindern nach Bayern. Nach dem Abitur wollte Zech Landwirt werden. Man riet ihm davon ab, er absolvierte eine Ausbildung im Maschinenbau, Schwerpunkt Landtechnik, und wurde kaufmännisch ausgebildet. Er studierte in den USA Betriebswirtschaft, blieb dort und erhielt einen Vertrag bei der Gehl-Company. Weltweit hat Zech für dieses Unternehmen die Vertriebsorganisation aufgebaut. 1966 hat er in Deutschland geheiratet, zog mit der Familie zurück in die USA. Tochter Christine wurde 1967 geboren. Tochter Franziska (41), hat sich der Landwirtschaft verschrieben Sohn Friedrich-Georg (39) ist in leitender Stellung tätig. Die Familie kam 1969 nach Deutschland zurück. 1973 gründete Zech die Gehl GmbH und führte sie bis 2001 erfolgreich.
hh