Nach Urteil
Vormund legt sich quer zu Karlsruhe
erstellt 25.01.05, 19:57h, aktualisiert 26.01.05, 09:34h

Kazim Görgülü mit dem Bild seines Sohnes in seinem Haus in Krostitz. Der jahrelange
Kampf des Türken Kazim Görgülü um Kontakt
zu seinem leiblichen Sohn spitzt sich weiter zu. (MZ-Foto: Bettina Wiederhold)
Wittenberg/MZ/jpt. Der jahrelange
Kampf des Türken Kazim Görgülü um Kontakt
zu seinem leiblichen Sohn spitzt sich weiter zu: Obwohl das höchste
deutsche Gericht Ende Dezember dem in Krostitz
wohnenden Vater Umgang mit seinem Sohn Christofer
zugesprochen hat, weigerte sich der Amtsvormund
des im Landkreis Wittenberg bei Pflegeeltern
lebenden Kindes erneut, den Gerichtsbeschluss
umzusetzen. Stattdessen legte der Amtsvormund
Widerspruch gegen die "öminöse Entscheidung"
des Bundesverfassungsgerichts ein, wie der
zuständige Landrat des Landkreises Wittenberg,
Kurt Dammer, der MZ sagte.
Aus Protest gegen diese "Amtswillkür" hielten
Görgülü und Vertreter von Väter-Organisationen
am Dienstag eine Mahnwache vor dem Jugendamt
Wittenberg ab.




































