Kinderpornografie
Pädophilen-Ring reicht bis nach Sachsen-Anhalt


Bundesweit hatten die Ermittler bei 465 Razzien in ganz Deutschland zehntausende Datenträger, Telefone und Computer beschlagnahmt. Koordiniert wurde die «Operation Susi» von Staatsanwaltschaft und Polizei in Kassel (Hessen). Dort hatten die Ermittlungen ihren Anfang genommen, nachdem im Mobiltelefon eines Verdächtigen die Nummern von hunderten Männern und Frauen gefunden wurden, mit denen er kinderpornografische Bilder austauschte.
Laut LKA sollen die Verfahren gegen die 31 Betreffenden in Sachsen-Anhalt nun von den für sie zuständigen Polizeirevieren und der auf Kinderpornografie-Ermittlungen spezialisierten Staatsanwaltschaft Halle weitergeführt werden. Die Verdächtigen seien über das ganze Land verstreut. Zunächst habe Kassel 33 Verdächtige gemeldet, 2 hätten aber offensichtlich entgegen erster Annahmen keinen Wohnsitz in Sachsen-Anhalt.
Im Rahmen der «Operation Susi» gingen den Ermittlern laut Polizei und Staatsanwaltschaft erstmals in Deutschland Pädophile ins Netz, die im großen Umfang ihre Mobiltelefone zur Verbreitung von Kinderpornos verwendeten und nicht das Internet. Sie verschickten und empfingen Bilder als MMS, also einer Art Bild-SMS. Diese Bilder können dann vom Handy auf Computer hochgeladen werden.





































