Autobranche
Porsche muss Kunden entgegenkommen
erstellt 18.04.09, 18:38h, aktualisiert 19.04.09, 17:45h

Testkäufe ergaben laut «Wirtschaftswoche» zum Beispiel für einen neuen Boxter S (295 PS, ab 54 710 Euro) bereits beim ersten Kundenkontakt durchschnittlich sechs Prozent Rabatt. (Foto: Porsche)
Stuttgart/dpa. Wer einen Porsche kaufen will, bekommt ihn in der derzeitigen Krise deutlich günstiger. Nach einem Bericht der «WirtschaftsWoche» haben Testkäufe ergeben, dass alle Porsche-Händler Nachlässe einräumen. Bereits beim ersten Kundenkontakt wurden dem Bericht zufolge durchschnittlich sechs Prozent Rabatt auf den neuen Boxter S (Modellwechsel im Februar) angeboten. Keiner der 50 getesteten Händler lehnte einen Nachlass ab. Bei Bestellfahrzeugen lagen die höchsten Rabatte bei zwölf Prozent. Bei Leasingverträgen, Lagerfahrzeugen oder Auslaufmodellen wurden teilweise bis zu 18 Prozent eingeräumt, schreibt das Blatt.
Der Stuttgarter Autobauer betonte unterdessen, dass er «nach wie
vor keinen Herstellerrabatt» einräume. «Aber wir müssen unsere
Händler unterstützen», sagte ein Sprecher am Samstag. Das Unternehmen wolle auch nach der Krise auf ein flächendeckendes Netz zurückgreifen können. Darum habe sich Porsche mit den Händlern beraten und Programme entwickelt, um sie mit Kapital auszustatten. So gebe es beispielsweise deutlich günstigere Leasing-Konditionen. Dies ergebe sich schon allein aus dem gesunkenen Leitzins.
Wie die «WirtschaftsWoche» schreibt, wurden von Januar bis März in Deutschland laut Kraftfahrtbundesamt 17,9 Prozent weniger Porsche-Neuwagen zugelassen als im Vorjahreszeitraum. Weltweit brach der Porsche-Absatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2008/2009 um 26,7 Prozent ein.


























