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Flinke Hettstedter schnappen Leunaern den Pokal weg

VON ELKE JÄGER, 31.01.10, 22:28h, aktualisiert 31.01.10, 22:37h
Jessica Neumann
Die 16-jährige Jessica Neumann gehört seit acht Jahren der Ortsgruppe Leuna-Merseburg der DLRG an. (FOTO: PETER WÖLK)
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LEUNA/MZ. Um Meter, Sekunden und Punkte ging es am Sonnabend in der Schwimmhalle in Leuna. Hier wurde zum inzwischen 12. Mal der Pokal der Stadt ausgetragen. Den Wettkampf organisierte in bewährter Art und Weise die DLRG-Ortsgruppe Leuna-Merseburg, die auch in der Halle trainiert. Der Einladung gefolgt waren die Ortsgruppen Eisleben / Mansfelder Seekreis, Hettstedt, Zerbst-Roßlau, Geiseltalsee und Naumburg-Bad Kösen.

Bisher mussten die Gastgeber den Pokal nur zweimal ziehen lassen, neun mal schafften es die Wasserretter, die Trophäe selbst zu behalten. Da war die Hoffnung auf einen zehnten Sieg natürlich verständlich. Doch die Leunaer Wettkämpfer hatten wohl nicht ihren besten Tag erwischt. Das Team aus Hettstedt erweis sich eindeutig als das stärkere und gewann den Pokal mit deutlichem Abstand. Für Leuna blieb Platz zwei - ein gutes Abschneiden, das dennoch von Enttäuschung begleitet war.

Als Gastgeber allerdings war die Ortsgruppe unangefochten Spitze. Da spielten die Erfahrungen der Vorjahre sicher mit hinein. Bei frostigen Außentemperaturen herrschte in der warmen Halle eine tolle Stimmung. Wer gerade nicht am Start oder in der Vorbereitung war, drückte den Mannschaftskameraden die Daumen und feuerte sie lautstark an. 75 Teilnehmer im Alter von sechs bis 18 Jahren wetteiferten um Sieg und Platz. Pressesprecherin Harriet von Malottki zählte die verschiedenen Disziplinen auf: Hindernis- und Flossenschwimmen, Menschenrettung mit Gurt, Freistil, Rücken- und kombiniertes Schwimmen, je nach Alter auf Strecken von 25 bis 100 Meter. Da viele Teilnehmer mehrmals an den Start gingen, dauerten die Wettkämpfe rund sechs Stunden.

Auch Jessica Neumann von der Ortsgruppe Leuna-Merseburg stand viermals auf dem Startblock. Die 16-Jährige, die in Merseburg wohnt und das Herder-Gymnasium besucht, kämpfte beim Hindernis- und Flossenschwimmen ebenso um gute Zeiten wie beim Gurtretten und im Freistil. Seit acht Jahren ist sie bei den Rettungsschwimmern dabei und freut sich auf ihren ersten Einsatz an der Ostsee in diesem Jahr. "Mit 16 kann man als Rettungsschwimmer Wachdienst machen, das möchte ich gern", schaut sie auf den Sommer.

Rund 40 Helfer und Betreuer kümmerten sich um die kleinen und größeren Starter. Sie drückten auf die Stoppuhr und notierten Zeiten, rechneten und werteten aus, trösteten und machten Mut.


    
    






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