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Dessau-Roßlau

Grund für Schuss aus Polizeiwaffe weiter unklar

erstellt 17.03.10, 10:00h
Pistole
Ein Mann zeigt eine 9-mm-Pistole. (Symbolbild) (FOTO: DPA)
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Dessau-Roßlau/dpa. Die Umstände, unter denen ein mutmaßlicher Straftäter durch einen Schuss aus einer Polizeipistole schwer verletzt wurde, sind nach wie vor unklar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen schwerer Körperverletzung gegen einen 34-jährigen Polizeibeamten. Am Montag hatte ein Kommando von mehr als fünf Polizisten ein Fahrzeug umstellt, in dem ein Hauptverdächtiger für mehrere Einbrüche saß. Als der 25-Jährige und seine beiden Begleiter bereits gestellt waren, fiel plötzlich ein Schuss aus einer Dienstwaffe. «Ich gehe bisher nicht von Vorsatz aus, muss aber in alle Richtung ermitteln», sagte Staatsanwalt Christian Preissner am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Ein eindeutiges Bild vom Geschehen ergebe sich noch nicht, da noch nicht alle Vernehmungen geführt worden seien. Auch der beschuldigte Polizist selbst habe sich noch nicht geäußert. Aus Gründen der Eigensicherung sei es jedoch normal gewesen, dass einige Beamte bei der Festnahme die Hand an der Waffe gehabt hätten. «Sie konnten ja nicht ausschließen, dass die Insassen des Wagens bewaffnet sind», so Preissner. Der mutmaßliche Einbrecher, der durch die Kugel am Hals schwer verletzt wurde, musste für eine Behandlung ins künstliche Koma versetzt werden. Er ist inzwischen wieder aufgewacht, konnte jedoch noch nicht befragt werden.



    
    






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