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Versicherung

Fahrradpolice lohnt sich nur für teure Räder

erstellt 15.06.10, 11:32h
Fahrrad
Wenn Diebe beim Fahrrad einfach Räder und Sattel mitgehen lassen, hilft auch das Schloss nichts - aber eine spezielle Versicherung. Diese ist allerdings nicht billig (FOTO: DPA)
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Berlin/dpa. Spezielle Fahrradversicherungen lohnen sich vor allem für teure Räder. Denn den Extra-Schutz, der über den in der Hausratversicherung hinausgeht, müssen Besitzer laut einer Untersuchung zumeist teuer bezahlen.

Für ein Fahrrad im Wert von 500 Euro verlangen die Versicherer demnach zwischen 50 und 100 Euro im Jahr, für ein 1500 teures Rad sogar oft mehr als 200 Euro. Das berichtet die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift «Finanztest». Dafür werden aber außer Diebstahl beispielsweise auch Schäden durch Vandalismus abgedeckt.

Wer eine Hausratversicherung besitzt, kann sein Fahrrad oft am günstigsten über diese Police mitversichern. Allerdings schützt die erweiterte Police nur vor Diebstahl. Und sie haftet nur bis zu einem Wert von fünf Prozent der Versicherungssumme. Je nach Wohnort müssen Versicherte laut «Finanztest» für ein Fahrrad im Wert von 1300 Euro einen Aufpreis zwischen 10 und 180 Euro im Jahr zahlen.

Wer eine spezielle Fahrradversicherung abschließt, sollte auf die Klauseln achten. Denn diese unterschieden sich den Angaben zufolge deutlich. So erstatten manche Versicherer einen Schaden nur, wenn der Besitzer sein Rad mit dem Schloss einer bestimmten Marke gesichert hat. Andere verlangen, dass es nachts in einem abgeschlossenen Raum abgestellt wird.



    
    






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