Dessau-Roßlau
Sicherungsposten stirbt bei tragischem Unfall

Zugverkehr auf Strecke ruht
Der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Bitterfeld und Dessau ruht seit dem 12. Juli, weil am Dessauer Hauptbahnhof erhebliche Gleisbauarbeiten erfolgen. Der Bahnübergang Peterholzstraße ist seitdem ebenfalls eine Baustelle. Am Haltepunkt in Süd, der sich direkt daneben befindet, wurde in den vergangenen Tagen ein Fußgängertunnel abgerissen. Die dabei entstandene Grube war am Donnerstag schon wieder gefüllt. Geplant ist, dort eine moderne Halbschrankenanlage zu errichten.
Offizielle Angaben zum Unfallhergang gab es am Donnerstag nicht. Vor Ort übernahm in Abstimmung mit der Bundespolizei die Polizeidirektion Ost die Todesursachenermittlung. Der Unfallort wurde gesichert und intensiv untersucht. Experten der Bahn und der Gewerbeaufsicht gingen mit auf die Suche nach der Unfallursache. "Die Ermittlungen dauern an und werden auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Es sind viele Zeugen zu vernehmen", sagte Bianca Müller, Pressesprecherin der Polizeidirektion. Der tödlich verunglückte Mann aus Dessau-Roßlau sei nach ersten Erkenntnissen aber als Sicherungsposten im Einsatz gewesen.
Lkw-Fahrer im Krankenhaus
Warum der Fahrer des Bauzuges den deutlich auf den Gleisen stehenden Renault-Sattelschlepper und dann auch den Sicherungsposten nicht eher gesehen hat, das dürfte die entscheidende Frage der Ermittlungen sein. Der 28-jährige und aus den alten Bundesländern stammende Fahrer konnte direkt nach dem Unfall vor Ort zwar befragt werden, musste später aber in einem Krankenhaus medizinisch betreut werden.





































