Bundeswehr: Vergewaltigung von Soldatin war geplant

21.08.2012 18:55 Uhr | Aktualisiert 23.08.2012 19:42 Uhr
Kasernen-Spind: In Bückeburg wurde eine Soldatin vergewaltigt. (FOTO: DPA) 
Nach der Vergewaltigung einer Soldatin in einer Bundeswehr-Kaserne in Bückeburg gehen die Ermittler inzwischen von einem geplanten Sexualverbrechen aus. Eine „Zufallstat“ sei nach derzeitigem Stand „fernliegend“, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.
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Bückeburg/AFP. 

Einen konkreten Tatverdacht gebe es bisher nicht. Durch die intensiven Ermittlungen sei der in Frage kommende Verdächtigenkreis allerdings eingegrenzt worden.

Eine „Vielzahl“ von Bundeswehrangehörigen kämen als Täter nicht in Frage. Spezialisten untersuchten derzeit die gesicherten DNA-Spuren. Die Soldatin war am Sonntag vergangener Woche auf dem Gelände der Bückeburger Jäger-Kaserne missbraucht worden. Polizei und Staatsanwaltschaft veröffentlichten aus ermittlungstaktischen Gründen keine Details zum Tatablauf.