Ein Rettungshubschrauber am Mont Maudit, an dem sich das Lawinenunglück ereignete. (FOTO: DPA)
Unter den Todesopfern des Lawinenunglücks am Montblanc-Massiv sind mindestens drei Deutsche. Wie eine Sprecherin der zuständigen Präfektur der dpa mitteilte, wurden sie am Donnerstag unter den neun bislang entdeckten Leichen identifiziert. Die anderen Opfer sind ein Schweizer, drei Briten und zwei Spanier. Vier Menschen werden noch vermisst.
Das Unglück ereignete sich den Angaben zufolge am Mont Maudit, einem 4.465 Meter hohen Berg im Mont-Blanc-Massiv. Gegen 05.25 Uhr am Morgen habe ein Verletzter einen Notruf abgesetzt, sagte ein Polizeisprecher. Die Lawine habe mindestens zwei Seilschaften erfasst. Zahlreiche Rettungskräfte waren am Mittag weiter im Einsatz, um nach den Vermissten zu suchen. Der Mont Maudit ist einer der beliebtesten Aufstiege zum Mont-Blanc.
Die Behörden sprachen von einem der mörderischsten Lawinenabgänge der vergangenen Jahre. Im August 2008 waren ebenfalls im Mont-Blanc-Massiv acht Bergsteiger durch eine Lawine getötet worden - vier Deutsche, drei Schweizer und ihr österreichischer Bergführer.