Mount Everest: Zahl der toten Bergsteiger steigt auf vier

22.05.2012 21:13 Uhr | Aktualisiert 22.05.2012 21:29 Uhr
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Bergsteiger

330 Bergsteiger dürfen diese Saison auf den Mount Everest. (FOTO: DPA)

Die Zahl der toten Bergsteiger am Mount Everest hat sich nach dem Unwetter am Wochenende auf vier erhöht. Zwei weitere Kletterer werden vermisst, teilte das nepalesische Tourismusministerium am Dienstag mit. Bei den Vermissten handele es sich um einen Tschechen und einen Iraner. Der nepalesische Bergführer, der seit Samstag vermisst worden war, habe sich inzwischen gemeldet.
Halle (Saale)/MZ. 

Das Ministerium hatte am Montag zunächst den Tod von drei Bergsteigern gemeldet. Unter den Opfern ist ein 61-jähriger Arzt aus der Nähe von Aachen. Außerdem kamen eine Kanadierin, ein Chinese und ein Südkoreaner ums Leben. Die Bergsteiger seien beim Abstieg gestorben - bei schweren Unwettern oder an der Höhenkrankheit, hieß es. Der deutsche Arzt war nach Angaben seines Reiseveranstalters an einem Gehirnödem infolge der extremen Höhe gestorben. Er hatte an der "Eco Everest Expedition" teilgenommen, die vor dem Gipfelsturm den Müll vorheriger Bergsteiger eingesammelt hatte. 250 Kletterer sind am Mount Everest ums Leben gekommen, seit der Berg vor 57 Jahren offiziell für Bergsteiger geöffnet worden war.