Rügen: Menschliche Überreste aus Wrack der Ju 87 geborgen

14.06.2012 13:50 Uhr | Aktualisiert 14.06.2012 13:52 Uhr
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Bergung

Taucher der Bundeswehr bergen nach einem Tauchgang vor Sassnitz Bauteile vom Wrack des Sturzkampfflugzeuges (Stuka) Junkers Ju-87. (ARCHIVFOTO: DPA)

Taucher haben aus dem Wrack des im Zweiten Weltkrieg vor Sassnitz abgestürzten Flugzeugs weitere sterbliche Überreste der Besatzung geborgen. Neben einzelnen Knochenfragmenten seien am Donnerstag auch Schädelteile gefunden worden, sagte der Sprecher des Militärhistorischen Museums Dresden, Sebastian Bangert.
Sassnitz/dapd. 

Erkennungsmarken habe man dagegen bislang nicht entdeckt.

Die Bergung dauert voraussichtlich noch bis mindestens Freitag an. Unter anderem soll auch noch eine bis neun Meter lange Tragfläche des Sturzkampfbombers (Stuka) Junkers 87 aus 18 Metern Tiefe gehoben werden. Vorrang habe jedoch zunächst die Sicherung der Gebeine, sagte Bangert. Das Flugzeugwrack soll in den nächsten Jahren restauriert und später in Berlin-Gatow ausgestellt werden.