Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) richtet am Dienstag im Hotel Adlon in Berlin vor der Zusammenkunft mit Perus Staatspraesidenten seine Krawatte. (ARCHIVFOTO: DAPD)
Die Prüfungen hätten „keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für das Vorliegen einer verfolgbaren Straftat ergeben“. Niebel habe mit dem Teppich keine Steuern hinterzogen.
„Spiegel Online“ hatte am Dienstag darüber berichtet und sich auf Ermittlerkreise berufen, die Staatsanwaltschaft hatte eine Stellungnahme aber zunächst abgelehnt. Niebel war in die Kritik geraten, nachdem er einen von ihm im März privat in Kabul erworbenen Teppich vom Chef des Bundesnachrichtendiensts in dessen Dienstjet nach Deutschland mitbringen ließ. Nach Bekanntwerden des Vorgangs hatte Niebel die Einfuhr des Teppichs Anfang Juni bei den deutschen Behörden zur Nachverzollung angemeldet.