Eine Polizistin der Bundespolizei steht auf dem Flughafen Köln-Bonn im Cargo Center der Luftfracht. (ARCHIVFOTO: DPA)
Die «Bild am Sonntag» zitierte aus einem Papier des Bundesinnenministeriums, demzufolge stichprobenartige Kontrollen zur Luftfahrtsicherheit nur an drei von vierzehn als gefährdet geltenden Flughäfen erfolgen.
Kontrolliert wird dem Bericht zufolge nur an den Flughäfen Köln/Bonn, Frankfurt am Main und Leipzig. An den anderen Flughäfen gebe es keine Stichproben. An den als gefährdet geltenden Airports wird Luftfracht aus so genannten Risikoflughäfen auf Passagiermaschinen umgeladen.
Wie die Zeitung weiter aus dem Konzept zitiert, sind gründliche Sichtkontrollen und Kontrollen per Hand schon aus Zeitmangel nicht möglich. Außerdem würden die vorhandenen Röntgengeräte nicht beim Aufspüren bestimmter Explosivstoffe helfen. Sprengstoffdetektoren stehen jedoch erst ab 2014 zur Verfügung. Zudem verfüge der Zoll für die bundesweit vierzehn gefährdeten Flughäfen in Deutschland nur über zwölf Sprengstoffspürhunde.
Im Oktober 2010 waren zwei Paketbomben auf Flughäfen in Dubai und England entdeckt worden. Eines der Pakete war zuvor in Köln/Bonn unentdeckt umgeladen worden.