Gesinnung: Friedrich: Kein Demokratiebekenntnis für Sportler

08.08.2012 16:52 Uhr
Hans-Peter Friedrich will Pläne zur Einführung eines Demokratiebekenntnisses für Spitzensportler nicht weiter verfolgen. (FOTO: DPA) 
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat entschieden, Pläne zur Einführung eines Demokratiebekenntnisses für Spitzensportler nicht weiter zu verfolgen.
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Berlin/dpa. 

Entsprechende Überlegungen auf Arbeitsebene des Ministeriums würden zu den Akten gelegt, sagte ein Sprecher.

Er bestätigte damit einen Bericht der «Süddeutschen Zeitung». «Es soll keine Gesinnungsschnüffelei im Umfeld von Sportlern geben», sagte der Sprecher. Die Pläne hatten für erhebliche Kritik gesorgt. Das Ministerium wies auch darauf hin, dass in der Satzung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ein Bekenntnis gegen Rassismus, Verfassungs- und Fremdenfeindlichkeit enthalten sei.