Ein verletzter Soldat wird nach einem Selbstmordanschlag in Sanaa (Jemen) ins Krankenhaus gebracht. (FOTO: DPA)
Dutzende weitere seien verletzt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Saba unter Berufung auf Sicherheitskreise in Sanaa.
Die Soldaten hatten an einer Probe für die Parade zum jemenitischen Nationalfeiertag an diesem Dienstag teilgenommen. Der Attentäter hatte an dem Aufmarsch auf einem Platz unweit des Präsidentenpalastes teilgenommen. Unter der Uniform hatte er den Sprengstoff versteckt.
Der anwesende Verteidigungsminister Mohammed Nasser Ahmed blieb unverletzt. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag, der schlimmsten Gewalttat seit Monaten in Sanaa. Die Sicherheitskräfte gehen jedoch davon aus, dass das Terrornetz Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel (AQAP) hinter dem Terrorakt steht.