Militär-Airbus: Verspätung aus technischen Gründen

21.05.2012 13:29 Uhr | Aktualisiert 21.05.2012 13:33 Uhr
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Airbus A400M

Ein Militärtransporter A400M rollt über den Flugplatz in Sevilla (Spanien). Das Flugzeug soll in den Nato-Staaten die veralteten C-130 Hercules und C-160 Transall ersetzen. (FOTO: DPA)

Die für Montagmittag geplante Ankunft des Transportflugzeuges A400M des Luftfahrtkonzerns Airbus Military auf dem Flugplatz Cottbus-Drewitz verzögert sich. Ein Sprecher des Flugplatzes sagte, dafür gebe es technische Gründe.
Forst/Cottbus/dpa. 

Die Maschine komme aus Toulouse, ihre Landung sei nun für 18.15 Uhr avisiert. Genauere Gründe für die zeitliche Verschiebung wurden zunächst aber nicht bekannt. Auch ob das Flugzeug am Abend noch Tests auf dem Flugplatz absolvieren wird, war unklar.

Der Flugplatz an der polnischen Grenze wurde vom Luftfahrtkonzern unter mehreren Standorten in Europa ausgewählt, um die Maschinen auf einer Gras-Start-Landebahn testen zu können. Zu diesem Zweck wurde diese um 400 auf 2000 Meter verlängert. Daneben gibt es noch eine 2500 Meter lange Betonbahn, auf der schon große Maschinen wie der Airbus 320 und die Boeing 737 zu Testzwecken landeten. Dort war in der DDR die Nationale Volksarmee mit Düsenjägern stationiert.

Der A400M hatte im Dezember 2009 im spanischen Sevilla seinen Erstflug absolviert. Der Militärtransporter wurde für die Luftwaffen der europäischen NATO-Staaten entwickelt, um die veralteten Flotten C-130 Hercules und C-160 Transall zu ersetzen. Er wird durch vier moderne Turboprop Triebwerke angetrieben und soll in der Lage sein, von unbefestigten Start- und Landebahnen zu operieren. Doch zuvor sind dazu Qualifikationstests auf der Graspiste erforderlich, um diese Eigenschaften zu erproben.